topimage
S04
AMÖ-Konferenz
Suche
GO

Beschäftigungsintegration der bisher aus den neuen Mitgliedstaaten zugewanderten Arbeitskräfte

Die Zuwanderung hat in den letzten Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zum Beschäftigungswachstum geleistet. Im Zeitraum von 1997 bis 2007 entfielen mehr als 40% des gesamten österreichischen Beschäftigungswachstums auf MigrantInnen.
Vier von fünf in Österreich wohnhaften AusländerInnen sind im erwerbsfähigen Alter (zwischen 15 und 64 Jahren). Laut Statistik Austria lag ihr Anteil an der Wohnbevölkerung im Haupterwerbsalter von 25 bis 49 Jahren Anfang 2010 bei 20,6%, bei den über 65-Jährigen betrug ihr Anteil hingegen nur 12,3%.
Im Vorjahresschnitt waren gemäß HV-Daten rund 89.000 neue EU-BürgerInnen in Österreich unselbständig beschäftigt, darunter etwa 69.000 aus den EU-8-Staaten. 38% davon kamen aus Ungarn, 25% aus Polen, 15% aus der Slowakei, 9% aus Slowenien und 8% aus der Tschechischen Republik. Die Zahl der unselbständig Beschäftigten aus den EU-8 ist im Zeitraum von 2003 bis 2010 um rund 30.000 Personen (also im Durchschnitt um ca. 4.300 Personen pro Jahr) angestiegen. Zusätzlich waren im Vorjahr rund 27.000 EU-8-BürgerInnen selbständig in Österreich tätig - zwei Drittel davon aus der Slowakei, 17% aus Polen und 11% aus Ungarn.
Das Arbeitslosigkeitsrisiko von BürgerInnen der 2004 beigetretenen Staaten, die bereits am österreichischen Arbeitsmarkt sind, war im Jahresschnitt 2010 mit 7,0% deutlich niedriger als jenes für alle AusländerInnen (9,7%) und nur geringfügig höher als der Wert für ÖsterreicherInnen (6,4%).

Teilen |

Veranstaltung

  

AMÖ - 1 Jahr danach

Montag, 07.05.2012,
9:30 bis 16:00 Uhr

Das war die Veranstaltung

WEBFOTOALBUM

PROGRAMM

VIDEO-LIVESTREAM


© Copyright 2011/2012  ÖGB-Verlag